Die Herstellung Widukind-Apotheke Wolfsburg

Die Chlorella vulgaris Herstellung

algen_herstellungDie Herstellung von Chlorella vulgaris erfolgt nach einem patentrechtlich geschützten und von der Bioprodukte Prof. Steinberg GmbH, Merseburg, lizenzierten Verfahren.

Die erste Produktionsanlage ist seit Juni 2000 bei der Ökologische Produkte Altmark GmbH in Klötze, Sachsen-Anhalt, in Betrieb. Das erstmalig in der Welt im Großmaßstab laufende Verfahren benutzt als entscheidende Neuheit Glasrohre. Von diesen Glasrohren sind 500km in Gestellen angeordnet, die ihrerseits zu zwanzig einzeln betreibbaren Modulen zusammengefasst sind.

Das Gesamtvolumen der Glasrohre, genauer das photoaktive Volumen, beträgt ca. 600m3. In diesen Glasrohren wird die Kultivationslösung mit relativ großer Geschwindigkeit umgepumpt.

In der Kultivationslösung befindet sich die Stammkultur Chlorella vulgaris. Ihr werden als Nährstoffe Kohlendioxid in Lebensmittelqualität und Nährsalze in ausgewogener und ständig überwachter Menge zugesetzt.

Für ein optimales Wachstum der Chlorella vulgaris müssen weitere Parameter auf den Punkt eingestellt sein. Für die Einstellung der günstigsten Temperatur sorgt die Anordnung der Module in einem Gewächshauskomplex von 1,2ha Gesamtfläche sowie geeignete Heiz- bzw. Kühlvorrichtungen.

Als Lichtquelle dient ausschließlich das Sonnenlicht, wobei auch noch das diffuse Tageslicht im Winterhalbjahr für ein nennenswertes Wachstum ausreicht. Um eine gegenseitige Beschattung der Mikroalgen zu vermindern und um eine Ablagerung der Mikroalgen an den Glasrohrwänden zu minimieren, werden optimale hydrodynamische Verhältnisse durch die verfahrenstechnische Auslegung der Module und der Glasrohrgestelle eingestellt.

Ist durch Zellwachstum, Zellteilung, erneutes Zellwachstum usw. eine bestimmte Biomassekonzentration in der Kultivationslösung überschritten, wird ein Teil der Kultivationslösung aus einem Modul entnommen. Die Biomasse wird aus diesem entnommenen Teil der Lösung durch Hochleistungszentrifugen abzentrifugiert. Das klare Zentrifugat wird in die Anlage zum Verdünnen der Kultivationslösung zurückgeführt und die abzentrifugierte, breiige Biomasse in einem Sprühtrockner schonend bis auf eine Restfeuchte von weniger als 5% getrocknet. Für die Tablettierung werden als Trennmittel amorphe Kieselsäure und Magnesiumstearat zugesetzt.

In Deutschland stehen seit ca. 30 Jahren Mikroalgen verschiedener Anbieter zur Verfügung, sie entstammen ausnahmslos Importen, vorwiegend aus Asien. Dort werden Mikroalgen in offenen Gewässern kultiviert.



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